Selbstgehäkelte Seifensäckchen

Wir lieben kleine, einfache DIY-Ideen, die schnell von der Hand gehen. In diesem Blog zeigen wir dir, wie du hübsche Seifensäckchen ganz einfach selbst häkeln kannst. 

Gekaufte Seifensäckchen bestehen im Idealfall aus naturreinen Materialien wie Hanf oder Jute. Das sind nachhaltige Naturmaterialien, die für die Pflege unbedenklich und nach der Benutzung biologisch abbaubar sind. Beim Kauf lohnt es sich daher, das Etikett genau zu lesen. Bei uns im ökolädchen erhältst du Seifensäckchen, die plastikfrei sind, also keine versteckten Kunstfasern enthalten. Und ­– besonders wichtig – kein Mikroplastik an die Umwelt abgeben.

Seifensäckchen sind praktische Helfer im Bad und erfüllen gleich mehrere Aufgaben:

  1. Wenn du deine Seife im Seifensäckchen reibst, entsteht ein besonders dichter Schaum. Der ist angenehm auf der Haut und eignet sich zum Beispiel hervorragend als Alternative zu klassischem Rasierschaum.
  2. Wenn du das Säckchen mit der Seife über die Haut streichst, wirkt das wie ein Peeling. Alte Hautschuppen werden sanft entfernt und die Haut wird durchblutet. Unser Tipp: Nach dem Peeling das Säckchen ohne Seife gut ausspülen. Dann ist auch die nächste Benutzung hygienisch.
  3. Nach dem Duschen oder Baden kannst du die Seife im Säckchen lassen. Aufgehängt kann sie gut abtrocknen, weicht nicht auf und hält dadurch noch länger.
  4. In Bädern mit wenig Ablagefläche kann deine Seife im Seifensäckchen direkt am Wasserhahn oder in der Dusche hängen.
  5. Ein Seifensäckchen ist die ideale Geschenkverpackung für hochwertige Naturseifen. Im Set mit einer Seife machst du anderen eine Freude. Bis Ostern ist noch etwas Zeit und die kleinen Säckchen sind schnell gemacht.

Selbstgemachte Seifensäckchen aus Hanf

Wir häkeln unsere selbstgemachten Seifensäckchen aus reinem Hanf. Die Hanffaser ist in nassem Zustand weich und sanft zur Haut, und ermöglicht trotzdem einen angenehmen Peeling-Effekt.

Was du für die Seifensäckchen brauchst:

  • Hanfgarn mit einer Lauflänge von 100 m auf 50 g
  • Eine Häkelnadel Nr. 4
  • Eine dicke Nadel zum Vernähen der Fäden

Wenn dein Lieblingsgarn eine andere Lauflänge hat, dicker oder dünner ist, kannst du die Nadel anpassen. Bei Seifensäckchen kommt es auf die endgültige Größe nicht so genau an. Hauptsache, die Seife passt rein und das Säckchen lässt sich noch zuziehen.

Seifensäckchen häkeln

Und so geht’s:

  • 18 Luftmaschen anschlagen. 3 Wendeluftmaschen ersetzen das erste Stäbchen.
  • Runde 1: Eine Reihe Stäbchen häkeln, am Ende der Reihe nicht wenden, sondern zwei weitere Stäbchen in die letzte Luftmasche häkeln, dann auf der anderen Seite der Luftmaschenkette die Runde fortsetzen, Stäbchen bis zum Rundenende, zwei Stäbchen in die letzte/erste Luftmasche der Kette, Runde mit einer Kettmasche schließen. Von jetzt an in Runden häkeln.
  • Runde 2: Drei Luftmaschen ersetzen das erste Stäbchen, *eine Luftmasche, ein Stäbchen*. Von * bis * wiederholen bis zum Rundenende. Runde mit einer Kettmasche schließen.
  • Runde 1 und 2 wiederholen bis das Säckchen lang genug ist.
  • Den Faden abschneiden und durch die Fadenschlinge ziehen. Anschließend noch die Fäden vernähen und dein erstes Säckchen ist fertig.

Nun ein Band zum Zuziehen durch die oberste Lochmusterreihe ziehen. Oder – falls die Seife auch schnell mal ohne Säckchen greifbar sein soll – mit Luftmaschen einen Aufhänger an die obere Kante des Seifensäckchens häkeln.

Wir wünschen dir viel Freude bei der täglichen Pflege mit deinen selbstgemachten Seifensäckchen. Und natürlich beim Verschenken.

Viele weitere Tipps für deinen nachhaltigen Lebensstil findest du hier.

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