Bio Kerzen aus dem Nebelwald

gemütlichkeit mit maya kerzen

Die Tage werden kürzer, kälter und grauer. Aber wir finden, dass muss nicht unbedingt was schlechtes sein, denn jetzt beginnen die Tage der Gemütlichkeit. Eingekuschelt mit Decke und mit Tee und Buch zur Hand auf dem Sofa fläzen: dafür ist das Herbstwetter doch perfekt! Und was gehört für uns vom Ökolädchen auf jeden Fall noch zum Herbst? Genau, Kerzen! Deswegen möchten wir euch heute mal unsere geliebten Maya-Kerzen vorstellen mit denen auch bei euch zu Hause ganz schnell die Gemütlichkeit einkehren wird!

Die wunderschönen bio Kerzen in verschiedenen Farben finden den Weg aus Guatemala in unser Ökolädchen. Bereits seit vielen tausend Jahren werden die Kerzen aus den Früchten des Arrayán-Strauches von den Frauen des K’eckchi-Maya Volkes hergestellt. Nach Verfolgung, Umsiedlung und Landenteignungen leben heute noch in etwa 400.000 Menschen des Maya Volkes in Guatemala.

natur-kerzen mit nutzen für die umwelt

Einige von ihnen halten an den alten Traditionen fest und gewinnen noch heute Wachs aus dem Arrayán-Strauch. Der Strauch ist vor allem im Hochland von Guatemala heimisch, welches man übrigens auch Nebelzone oder Nebelwald nennt. Die Arrayán Pflanze ist ein sogenannter Kulturfolger. Das bedeutet, dass der Strauch besonders gut dort wächst, wo nach einer längeren Nutzung des Landes zum Beispiel durch Maisanbau der Boden erodiert ist und nur noch wenig Nährstoffe enthält. Die Pflanze findet hier optimale Lebensbedingungen und seine Wurzeln verhindern eine weitere Erosion des genutzten Bodens. Das Wachs für das Maya-Licht wird aus den Beeren des Strauches gewonnen. Dadurch bringt die Kerze ein ganz eigene und angenehme Duftnote mit.

so nachhaltig sind die maya-lichter

Ihr fragt euch jetzt wo das Ganze nun nachhaltig ist? Durch den Kauf eines Maya-Lichts hilft man nicht nur uralte Traditionen der Maya-Kultur am Leben zu halten, sondern auch der Nebelwald wird geschützt. Die Familien, die an diesem Projekt teilnehmen erhalten ein zusätzliches Einkommen durch den Verkauf der Kerzen und sind nicht mehr darauf angewiesen große neue Flächen ihres Lebensraums zu roden. Denn schon seit langer Zeit werden die K’ekchi durch Großgrundbesitzer aus den fruchtbaren Gebieten des Nebelwaldes verdrängt, sodass ihnen ausreichende, für den Ackerbau geeignete Flächen fehlen. Daher sind sie darauf angewiesen zusätzlich Waldflächen für den Maisanbau zu roden. Da die Flächen aber längst nicht so fruchtbar sind, sind diese schon nach wenigen Ernten nicht mehr nutzbar und so entsteht ständig neuer Bedarf an frischem Ackerland.

Mit dem Einkommen aus dem Verkauf des Wachses können die K’ekchi‘ einen großen Teil ihres Grundbedarfs decken und sind nicht mehr gezwungen so viel Wald für den Maisanbau zu roden. So wird, durch die Nutzung natürlicher Ressourcen und einer alten Tradition sowohl der Teufelskreis von Brandrodung und Erosion des ursprünglichen Nebelwaldes durchbrochen, als auch die Regeneration bereits geschädigter Flächen durch die Anpflanzung des Arrayán Strauches ermöglicht. Weiterer Pluspunkt: gleichzeitig wird eine nachhaltige Nutzung durch die Gewinnung des Wachses für die Maya-Lichter möglich!